Bondage Bdsm

Welche Risiken beinhaltet Bondage, worauf ist zu achten? Im Prinzip gilt die goldene SM-Regel: Natürlich sollte man auch wissen, wie man jemanden fesselt. Die Risiken sind mannigfaltig: Man kann jemanden verletzen oder es kann zu Atemknappheit kommen. Der Gefesselte gerät vielleicht in Panik und kann nicht abbrechen, weil er gerade auch nicht sprechen kann. Daher sind gegenseitiger Respekt und das Achten auch auf die kleinsten Signale des Partners ausgesprochen wichtig.

Ist es wichtig, Kontakt zur Szene aufzunehmen? Am besten ist es meines Erachtens, zu zweit im Spiel miteinander zu erkunden, was möglich ist. Natürlich ist die sogenannte SM-Szene eine gute Möglichkeit, Menschen mit ähnlichen Vorlieben zu treffen, aber unbedingt nötig ist das nicht. Kannst Du ein paar Tipps für Anfänger geben? Beschaffe Dir am Anfang einschlägige Literatur. Fang mit einfachen Sachen an und benutze unkomplizierte Materialien es gibt extra dafür gemachte Binden und Ähnliches.

Versuche auf keinen Fall Dinge aus Filmen nachzumachen, die Deine Fähigkeiten übersteigen, und gehe niemals aus dem Raum, wenn Dein Partner noch gefesselt ist. Für den Anfang zum Ausprobieren eignen sich hervorragend Verbandszeug oder Nylonstrümpfe. Sollten sich Partner abwechseln oder lieber in der gleichen Rolle bleiben? Das hängt wohl von der eigenen Neigung ab.

Allerdings sollte jeder, der sich intensiv mit Bondage befasst, auch mal die andere Seite erlebt haben. Sind Fesseln für Dich Fetisch oder Werkzeuge zur Lust? Sinnliche Fesselspiele für Einsteiger Was haben eine Krawatte, ein weicher Schal und ein Seidenband gemeinsam? Du kannst Deinen Secret-Schatz damit zu sinnlichen Fesselspielen verführen. Wenn Du ein Mann bist: Stell Dir vor, wie Du Deine Krawatte vom Hals ziehst, Deine Liebste dabei nicht aus den Augen lässt, auch nicht, während Du die Krawatte zwischen Deine Hände spannst, sehr straff, und sie bittest, ihre Hände vorzustrecken.

Lege die Krawatte auf die Handgelenke, führe beide Enden zwischen den Händen nach oben. Jetzt ziehst Du die Krawattenenden erst nach unten, dann nach vorne. So kannst Du SIE führen, wohin Du willst. So wird ein Band zur einladenden Korsage Auch ein Seidenband, das SIE einladend um den Oberkörper geschlungen trägt, oder ein Baumwollschal können sich in eine zarte Fessel verwandeln, mit der Du Deinem Partner die Hände zusammenbindest. Und dann an ein Bett, an andere Möbel, an Balken an der Decke oder an Dich.

Achte darauf, dass Du die Fesseln nicht zu fest ziehst. Nylonstrümpfe eignen sich gar nicht, weil sie einschnüren. Sorge dafür, dass eine Schere griffbereit ist, falls die Fesseln im Laufe des Liebesspiels schmerzen. Tabu sind Bänder um den Hals! Schaltest Du einen Sinn aus, sind andere intensiver zu spüren. Beim BDSM begeben sich die Beteiligten freiwillig und zum Lustgewinn aus ihrer Gleichberechtigung in ein Machtgefälle.

Der Sub wird in einem zuvor festgelegten Rahmen gefesselt oder gedemütigt, aber auch liebkost. In der Hilflosigkeit, dem Ausgeliefertsein und dem Erzogenwerden liegt der Reiz. Der Dom findet den Reiz und die Erregung in der Kontrolle, der Macht über den Sub. Es gibt aber auch einige, die zwischen aktivem und passivem Part wechseln: Menschen, die keine BDSM-Neigungen haben, werden in der Szene als Vanillas bezeichnet.

Vanille ist die beliebteste und weltweit verbreitetste Eissorte und gilt als gewöhnlich. Du tust mir weh. Was will ich mehr? Ich bin Dein Diener, Du der Herr. Geschlechtsverkehr in jedweder Form kann innerhalb einer Session vorkommen — muss aber nicht. BDSM ist nicht immer alles auf einmal, es ist vielfältig. So bedeutet Dominanz nicht gleich Sadismus und der Lustschmerz ist nicht jedermanns Sache und kommt in vielen Sessions gar nicht vor.

Nach oben Tipps für den Einstieg Als BDSM-Neuling solltest Du langsam anfangen und Dich stetig steigern. Du brauchst nicht gleich ein ganzes Spielzimmer ausstaffieren, um in den Genuss von erregenden Spielen mit der Macht zu kommen. Wir haben für Dich zusammengetragen, was genau ein Safeword ist, wie es besser nicht lauten sollte und warum es beim BDSM so wichtig ist.

Interessieren Dich lustvolle Klapse? Dann wird Dich unser Spanking -Artikel interessieren, der Inspirationen für Stellungen für Einsteiger und erfahrene Spanker gibt. Und welche Rolle spielt eigentlich der Lustschmerz dabei? Und natürlich darf ein bisschen Bondage nicht fehlen. Ein Überblick über häufig praktizierte Bondage-Techniken sowie Tipps für Anfänger findet sich in unserer Anleitung für Bondage-Stellungen.

Zum BDSM-Spiel gehören ebenfalls bestimmte Accessoires und Toys. So dienen zum Versohlen häufig Gerten, Flogger-Peitschen oder Paddle. Fesseln, Augenbinden , Nippelklemmen und Co.


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